#1 - “Shift the Power” und Ubuntu – Zusammenarbeit neu gestalten

Shownotes

In dieser Folge erkunde ich mit Christina Kükenshöner (Strategieberaterin für Nachhaltigkeit und Entwicklung), wie Machtverhältnisse in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und in Organisationen herausgefordert und neu gestaltet werden können.

Christina teilt persönliche Erfahrungen und Ansätze für gemeinschaftlich getragene Entscheidungsprozesse sowie für Formen der Zusammenarbeit, die stärker auf Vertrauen, Teilhabe und lokale Gestaltungsmacht setzen. Dabei spricht sie sowohl über Erfahrungen aus internationalen Kontexten als auch über Veränderungen innerhalb von Organisationen und Unternehmen.

Zudem gibt sie Einblicke in die Philosophie von Ubuntu und zeigt, welche Rolle menschliche Verbundenheit und gegenseitige Verantwortung für nachhaltige Zusammenarbeit spielen können.

Die Folge richtet sich an alle, die Kooperationen gerechter, partizipativer und langfristig tragfähig gestalten möchten.

Main Topics: • Die Philosophie von Ubuntu und die Bedeutung von Menschlichkeit in der Zusammenarbeit • Shift the Power: Verlagerung der Entscheidungsmacht in der Entwicklungszusammenarbeit • Umgang mit unbewussten Biases und Machtungleichheiten in internationalen Kontexten • Praktische Strategien für partizipative Entscheidungsprozesse in Organisationen • Zusammenarbeit in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten • Wie Organisationen gemeinschaftliche Formen des Wandels mitgestalten können

Links: • Webseite: https://www.joyn-coop.org/ und https://joyoountu.org/ • Blog: https://bcause.com/blog/entwicklungszusammenarbeit-philanthropie-neue-wege • Christina auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/christina-kükenshöner-05ba092


Interview: Christoph Bauer collaborationtalk.org collaborationlab.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen zur ersten Folge des Podcast-Collaboration Talk.

00:00:07: Dem Talk zu neuer Zusammenarbeit, neue Führung und neue Möglichkeiten.

00:00:12: Ich freue mich sehr dass es jetzt losgeht und ich gleich einen sehr spannenden Gast habe.

00:00:17: Heute ist Christina Kükenzöner bei mir.

00:00:20: Christina ist Tründerin und Mitgeschäftsjahrerin einer Strategieberatung für Nachhaltigkeit und Entwicklung.

00:00:27: mit ihrem Unternehmen JoinGroup arbeitet sie für öffentliche und private Kunden zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit.

00:00:34: Dabei arbeitet sie kurkreativ mit den Geberorganisationen und den Organisationen im globalen Süden zusammen.

00:00:41: Das ist schon interessant genug, noch spannender finde ich jedoch dass er mit ihrer Plattform Jayunto eine internationale Bewegung unterstützt die die Entscheidung über solche Entwicklungprojekte dorthin verlagern möchte wo das Geld die Wirkung erzielt also in den Globalen Südens.

00:00:59: Shift the Power ist Schlagwort.

00:01:02: Freut euch über ein spannendes Gespräch, über international Entwicklungszusammenarbeit Fragen von Macht und für Verantwortung sowie dem Umgang mit Unsicherheit.

00:01:18: Hallo Christina!

00:01:20: Hallo Christoph!

00:01:21: Ich freue mich sehr dass du da bist.

00:01:23: es ist meine erste Podcastfolge vom Collaboration Talk.

00:01:26: von daher bin ich sehr gespannt und ich freue mich auf das Gespräch nicht nur was die erste Folge ist sondern weil Du einen Gast bist der eine besondere Perspektive mit rein bringt Durch deine Entwicklungszusammenarbeit, aber auch durch deine Rolle als Geschäftsführung.

00:01:41: Ich bin gespannt darüber sprechen werden.

00:01:45: Sag doch vielleicht Eingangs erstmal was zu dir?

00:01:48: Zu dir, deiner Arbeit und deinem Unternehmen das du führst.

00:01:52: Dankeschön!

00:01:53: Und ganz herzliche Danke für die Einleitung in diesem ersten Podcast.

00:01:56: Das freut mich natürlich sehr.

00:01:58: Ja ich habe viele Jahre in der internationalen Finanzierung und Beratung gearbeitet viel mit öffentlichen Gebern, Stiftungen und Organisationen die im globalen Süden investieren.

00:02:12: Und dann vor mittlerweile fünfzehn Jahren mit Joint Cooper ein eigenes Beratungsunternehmen aufgebaut eine Strategieentwicklung für nachhaltige Entwicklung.

00:02:30: Und wie so der rote Faden, der sich durch meine Arbeit und auch vielleicht durch Privates zieht ist die Frage warum scheitert Zusammenarbeit so oft genau dort wo sie eigentlich am besten gemeint ist.

00:02:45: Also gerade da wo man partizipativ arbeiten möchte gemeinsam gestalten möchte wie das ja im dritten Sektor ganz starker Fall ist und wo man Verantwortung teilen möchte.

00:03:00: scheint es immer wieder doch Schwierigkeiten zu geben.

00:03:03: und ja, ich finde einfach spannend sich damit zu beschäftigen und dem sozusagen auf den Grund zu gehen.

00:03:09: Ja da haben wir was gemeinsam.

00:03:11: das Collaboration Lab und Collaboration Talk ist dadurch entstanden dass auch wir und mich damit beschäftigt wie zusammen weit gelingen kann weil auch meine Erfahrung in Unternehmen ist, dass es häufig nicht optimal gelingt.

00:03:26: Gab's denn bei dir irgendein Vorkommnis oder irgendeinen Punkt, wo du sagst ist es muss sich was verändern?

00:03:36: Oder ich möchte jetzt wirklich anders mal über Kooperation und Zusammenarbeit nachdenken.

00:03:41: Gabs da sozusagen einen Moment oder ein Auslöser der sich dazu gebracht hat über solche Dinge nachzudenken?

00:03:48: Ich würde sagen das waren so Mikrosituationen ja immer wieder dass man sozusagen gespürt hat Hier ist ein ungleiches Machtverhältnis und woran liegt das?

00:04:00: Und ich bin Teil dessen.

00:04:04: Also mir fällt gerade spontan ein, als Pfarrersfamilie haben wir damals, es war damals noch so üblich diese Austausche gepflegt mit Regionen im globalen Süden und wir hatten häufig Pfarrer aus Tanzania zu Besuch.

00:04:26: Und schon als vier, fünf jährige habe ich gespürt.

00:04:28: Das ist... Wie sind sozusagen mein Vater's Fahrrad?

00:04:34: Diesen Fahrrad?

00:04:34: wir sind gleich und doch es ist irgendwie anders.

00:04:37: Ja Und ich glaube erst viel später hab ich realisiert warum ja nämlich weil man doch auch immer Teil des Systems ist was Umgleichheiten sozusagen schon in Mit Sicht trägt.

00:04:54: so lange man damit unbewusst mitgeht, ist man einfach Teil dieses Systems ohne zu wollen.

00:05:05: Das sind so die Prägen, die wir alle mitbekommen haben und damit vielleicht auch sowas wie unconscious bias in uns tragen und unsere Zusammenarbeit prägen und teilweise ganz so bewusst sind?

00:05:18: Ja total und ich glaube es lohnt sich einfach Immer wieder sich klarzumachen was das für ein persönlich bedeutet und vielleicht auch inwieweit so Dinge die man auf den weg bekommen hat so Glaubenssätze zu so automatischen Reflexen führt.

00:05:36: Was ja in meinem Sektor wo viele?

00:05:39: also wir arbeiten viel mit Social Impact Organisation und empfinden uns selbst, haben ja selbst noch eine gegründet.

00:05:45: dazu kann ich ja gleich vielleicht auch noch etwas sagen.

00:05:50: Was man hier häufig spürt ist, wir machen wichtige Arbeit und die Ressourcen sind knapp.

00:05:56: Es muss anstrengend sein oder es darf anstreggend sein.

00:05:59: Wir dürfen viel von uns fordern.

00:06:00: also so dieses harte mit sich umgehen.

00:06:05: Spürt man häufig finde ich Das ist auch etwas, was ich selbst sozusagen so ein bisschen in die Wiege gelegt bekommen habe.

00:06:11: Ohne Fleisch kein Preis und auch das haben wir so ganz als wir dann Joinkub zusammen gegründet haben.

00:06:19: Meine Partnerin und ich, die Christiane Ströde-Martinis und ich immer wieder reflektiert wie wichtig es ist Freude zu haben und sozusagen die Arbeit darum zu gestalten dass es fließt.

00:06:30: und damit meine ich jetzt nicht dieses oberflächliche alles ist schön, sondern so aus der Tiefe zu schöpfen.

00:06:36: Es darf... Und das sollte einem gut gehen mit dem was man tut.

00:06:40: Auch da ist es sozusagen wie ein alter Reflex.

00:06:42: Ich muss mich jetzt richtig anstrengen um das zu erreichen, der aufgelöst werden kann durch so ein bewusstes Umgehen damit.

00:06:50: Das trifft auch ganz viele Bereiche zu.

00:06:53: und auch wieder auf die Frage Warum ist es so schwierig mit diesen Machtgefällen?

00:07:00: Wie gehen wir damit um?

00:07:01: und ich glaube, ein zentrales Problem ist häufig das Entscheidungen, Verantwortung und Konsequenz auseinanderfallen in diesem Thema.

00:07:12: Ja da kommen wir ganz sicher noch mal im Detail drauf.

00:07:17: Du sprichst da sowas an, dass es so unbewusste Grundannahmen gibt.

00:07:21: Glauben Sie jetzt hast du gerade gesagt... Verhalten prägen und zwar in jeglicher Form natürlich im privaten, aber auch in Unternehmen was mich insbesondere interessiert.

00:07:29: Und du jetzt ja im internationalen Kontext in der Entwicklungszusammenarbeit.

00:07:34: Das darf Spaß machen hast Du gerade gesagt.

00:07:37: In dem Gespräch würde ich gerne zwei Perspektiven mit dir bemerken nämlich die eine, die Du hast durch Deine Arbeit in der Entwicklung zusammenarbeit und die andere Die Du hast Durch deine Rolle als Geschäftsführerin in dem Unternehmen und wie ihr dort zusammen über den Führung lebt.

00:07:53: Wenn du gerade das Thema Glaubenssätze oder Grundanahmen angesprochen hast, würde gerne mal starten mit dem was du gerade skizziert hast.

00:08:03: Jayunto hast du erwähnt?

00:08:08: Sag gleich gerne nochmal mal.

00:08:13: Ich nehme mal vorweg in den Begriff Jayunto steckt Ubuntu drin.

00:08:18: Das habe ich schon im Gespräch gesagt.

00:08:20: Auf deiner Webseite oder eurer Webseiten schreibt dir was dazu und ich habe mir auch noch mal das genauer angeguckt, was dahintersteckt.

00:08:26: Und dann kommen hier so Begriffe wie Menschlichkeit, Nächstenliebe und Gemeinsinn entgegen und so eine Maxime die ich dann gelesen hab wie ein Mensch ist ein Mensch durch andere Menschen?

00:08:40: Oder auch die Aussage Ich bin weil wir sind.

00:08:45: Das ist toll wunderbar!

00:08:47: Ja, ich krieg auch immer wieder Gänsehorte.

00:08:52: Was ist das für eine Philosophie und was hat euch dazu bewogen diese Plattform Jayuntwo die ihr gegründet habt mit diesem Begriff in Verbindung zu geben?

00:09:00: Also diese Philosophies tragen wir schon lange mit uns schon seit Gründung auf von Join Group.

00:09:08: Auch dort hatten wir es schon als Philosophia auch auf unserer Werkseite beschrieben Wir sind wir, weil wir sozusagen aufgrund von dir oder aufgrund.

00:09:20: Von uns einfach diese tiefe Verbindung zu spüren.

00:09:24: und letztendlich ist ich erstmal klar zu machen, wir sind alle Menschen.

00:09:27: ja also wir wollen, wir brauchen die Verbindung um miteinander arbeiten zu können, um miteinander in den Austausch zu kommen.

00:09:35: Und wir haben uns damals sehr strukturiert gemacht was wir erreichen wollen mit JoinCoop welche Probleme der Welt wir lösen wollen hat eine riesige Metaplanwand im Wohnzimmer.

00:09:48: Und es ist ja auch bis heute einfach absolut erschöpfend, was und überwältigend diese Probleme zu lösen.

00:09:58: Aber was wir tun können?

00:09:59: Ist sozusagen im Unmittelbaren mit dem anderen eine Verbindung herzustellen.

00:10:05: Das meine ich jetzt nicht utilitaristisch, also zweckgebunden sondern sich reinzufühlen... mich zu verbinden und zu spüren.

00:10:16: was ist in der, wie fühlt sich die Person?

00:10:19: Es klingt jetzt so ein bisschen esoterisch aber ich meine das ganz ganz ernst.

00:10:22: Ja also eine Verbindung aufzubauen ihn wahrzunehmen sozusagen empathisch zu sein mitzufühlen und dass ist glaube ich für alles dann eine ganz andere Basis... ...und das zählt nicht nur fürs eins-zu-eins sondern auch für Gruppenprozesse.

00:10:38: ja also das nicht nur So Pseudopartizipativ, jetzt reden wir mal ein bisschen miteinander um sagen zu können.

00:10:46: Wir haben ja alle befragt sondern ganz ernsthaft die Bedingungen zu schaffen also mit einer Ruhe einer Stille und einer Aufmerksamkeit jedem einzelnen gegenüber Die Voraussetzungen zu schaffen eine Verbindung zwischen uns allen herzustellen Und damit ne Basis zu schaffen für das Angehende all dieser Probleme in der Welt.

00:11:11: Und selbst wenn man kein einziges Problem gelöst hat, hat man doch zumindest schon diese Verbindung und hat eine persönliche ... Ja.

00:11:19: Ich finde es fühlt sich persönlich sehr bereichernd an.

00:11:21: ja?

00:11:21: Wenn man aus diesem ... Selbst fünfminütiges Gespräch kann im Takt verändern so.

00:11:28: Ja ich habe ja mal... Ich hab jetzt so einen Satz, den ich mir wieder sage, wenn Menschen in Verbindungen sind dann wären sie zu gestaltern ihres Gemeinsames Erfolgen also so weg von dem Einzelkämpfer toben ... Kämpferturm steht ja wieder, das muss anstrengend sein.

00:11:46: Und was du gerade beschreibst ist ja ein Miteinander und was eigentlich sehr weiches... Da steckt viel Achtsamkeit für den anderen drin aber eben auch erst mal dass das Gefühl nicht alleinste sein sondern was gemeinsam zu tun.

00:12:04: Ein Gedanke der mir dazu kam als ich es las war auch noch wir entwickeln uns durch und miteinander Und auch in Unternehmen, würde ich sagen.

00:12:16: Auf jeden Fall!

00:12:17: Also das ist nicht ein Entwickeln von oben nach unten sondern in alle Richtungen.

00:12:22: ja wenn man jetzt mal in die Hierarchien denkt... Also ich lerne jeden Tag immer wieder.

00:12:30: also wir haben regelmäßig Praktikwand-Innen zum Beispiel und so jetzt erst wieder über Musikländer.

00:12:40: also es ist ja sozusagen ... grenzenlos, was man sich da sozusagen... Was man aufnehmen kann, wenn man im Kontakt mit anderen Menschen.

00:12:52: Was du sagtest diese Weichheit finde ich sehr wichtig.

00:12:54: und auch noch mal... Ich meine es klingt ja schnell irgendwie kitschig aber was dadurch ermöglicht wird ist dass da ein Fluss nicht das Statische sondern die Energien fließen und damit auch so zu sagen die Kreativität.

00:13:11: und diese Lebendigkeit ermöglicht dann Erstgestaltungskraft.

00:13:18: Das ist im Sinne des Zweckes sozusagen, also es ist einfach nicht nur dass es persönlich angenehmer ist sondern Es führt auch schneller.

00:13:30: wohin vielleicht da noch ein Beispiel Wir arbeiten auch sehr gerne mit Methoden die so ein bisschen schneller dahin führen in diesen Austausch weil er auch recht bekannt auf Aufstellungsarbeiten mit Figuren und wir nehmen dafür häufig Spielsachen.

00:13:53: Und wenn man das sozusagen vorab ankündigt, dass man das machen möchte dann heißt es immer ja nicht.

00:13:59: Dafür haben wir keine Zeit!

00:14:01: Wir wollen ja nur sozusagen Lösungen arbeiten.

00:14:04: und mein Trick ist, dass ich gar nicht sage was ich da mache und die Erfahrung ist... Dass durch dieses spielerische Also wie gesagt, jeder ist ein Mensch.

00:14:16: Ein viel schnellerer Mann zu einem gemeinsamen Verständnis der Problemlage kommt.

00:14:20: Ich meine dazu kommt noch das Visuelle.

00:14:22: man stellt dann mit den Figuren verschiedenste Kontexte-Thematiken auf.

00:14:28: aber was ich da auch immer wieder beobachte ist dieses OOZ Workshop Ganz schnell weicht einem Energiefluss von macht ja Spaß und sozusagen fast ist da so ein bisschen stecks gewissen wenn dann die Leute auftauchen und zu den einzelnen Figuren greifen.

00:14:44: Aber das ist für mich immer wieder der Beweis Leichtigkeit im Sinne von Freude an Arbeit führt einfach auch schneller zu Ergebnissen, es ist kein Widerspruch sondern genau das geht Hand in Hand.

00:14:56: Ja jetzt hast du die Ergebnisse erwähnt auch vorhin noch mal von dem Zweck des ganzen gesprochen.

00:15:04: Erleute doch mal ein bisschen, was macht ihr bei Jojunto?

00:15:07: Plattformen die ihr da noch gegründet habt.

00:15:09: Was ist jetzt weg?

00:15:10: dieser...

00:15:12: Genau!

00:15:12: Jojuntu gibt es jetzt seit als sozusagen wachsendes Projekt, seit etwas mehr als zwei Jahren und das ist ein Raum in dem wir Entscheidungen tatsächlich dorthin verlagern wo auch das Geld investiert wird, sage ich jetzt mal so.

00:15:33: Das klingt jetzt noch etwas abstrakt.

00:15:36: Wir haben ja über viele Jahre für verschiedenste Geber Projekte vor Ort entwickelt und haben dabei immer wieder erlebt wie sehr doch sozusagen die Ideen darüber was man in Benin wollen soll von außen vorgegeben werden und das obwohl es natürlich sehr sorgfältige Datenerhebungen gibt bevor man ein umfassendes Projekt finanziert.

00:16:02: Einfach, ja es sind sehr viele Gründe.

00:16:07: Viele Vorgaben die erfüllt werden müssen aber natürlich auch wieder so eine gewisse Haltung das letztendlich

00:16:13: doch

00:16:14: das tiefere Wissen im globalen Norden ist und dass man letztendling doch eigentlich besser weiß wie man's vor Ort machen müsste auch wenn man sozusagen jemand auf Ansprechwürde ist niemals zugegeben werden würde vermutlich mal Und daraus hat sich bei uns natürlich ein bisschen so eine Frustration auch ergeben.

00:16:32: Wir versuchen sozusagen, wie viele dieser Studien durchführen und wir versuchen es immer nach bestem Wissen und Gewissen tatsächlich auf gesunde Prozesse vor Ort zu stellen.

00:16:41: aber letztendlich sind wir im Rahmen der Geber unterwegs und insofern ist Joyuntu jetzt eine eigene Initiative die Geld einsammelt und dann die Entscheidung Wie umgesetzt wird, tatsächlich komplett in den Ökosystemen lässt.

00:17:03: Ja?

00:17:05: Und Ökosteben

00:17:06: haben wir das genannt und nicht Projekt, um zum Ausdruck zu bringen dass einfach unterschiedlichste Menschen wieder in Verbindung kommen müssen damit ja Problemlagen sich ändern.

00:17:19: also eine einzige Schule zu finanzieren ändert noch nichts.

00:17:25: wenn Ja, vielleicht ist es nicht ausreichend.

00:17:31: Also dann ist man schnell bei den Themen was brauchen Kinder insgesamt?

00:17:36: Dann auch die Frage Was passiert hinterher?

00:17:38: Dann ist man bei Studienmöglichkeiten also sozusagen das ein Problem immer in alle Richtungen zu denken und dann ist Man schnell da dass man sieht man braucht Nicht nur eine Schule man braucht auch die öffentliche Verwaltung man braucht Vielleicht noch die NGO man braucht die Müttervereinigung.

00:17:51: Wir machen jetzt nichts im Bereich Bildung.

00:17:52: aber das nur als Beispiel.

00:17:55: Also wenn ich es nochmal in meinen Wort formuliere, also in der herkömmlichen Entwicklungszusammenarbeit was so.

00:18:00: Der Chlorballe Norden hat Projekte finanziert von denen sie von Anfang an wussten, dass dahinter steckt zum Beispiel die Schule, die jetzt im afrikanischen Land gebaut und betrieben wird.

00:18:13: Und jetzt das Neue daran ist, dass die Geberländer oder die Gebeorganisation Geld bereitstellen, ohne genau zu wissen was sie da fördern.

00:18:22: Weil vor Ort die Ökosysteme selber darüber entscheiden, was ist jetzt am nützlichsten für uns?

00:18:28: Ist es überhaupt diese Schule oder ist das irgendwas anderes, was jetzt uns deutlich weiterkommen würde?

00:18:33: Genau und der Unterschied klingt sehr... Also so klingt der Unterschied groß.

00:18:41: Die Geber würden ja sagen wir machen auch etwas, was benötigt wird.

00:18:45: Ich gebe mal ein Beispiel, wir haben bei diesem ganzen Gespräch mehr Arbeit zum Beispiel mit Aktivistinnen und Organisationen in Nordbenin.

00:18:52: Und die erzählten dann wie natürlich die Geber auch sozusagen ausführlich befragen was die Lage vor Ort ist fast ausgequetscht fühlen, also sozusagen sie sind einfach Informationsgeber.

00:19:07: Dann wird die Information in den Organisationen bei den Gebern verarbeitet und kommt dann zu... Man gibt auch schon erste Projektidee natürlich und sagt was man braucht aber dann wird es sozusagen Design woanders und kommt wieder zurück.

00:19:21: Und dann ist man als derjenige der eigentlich gerne umsetzen möchte wird dann auch noch als Dienstleister beauftragt Das zu tun mit einem sehr eng getakteten Budget.

00:19:35: Was Latent immer zu niedrig ist, also sozusagen man gibt alles her kriegt es dann sozusagen in einem Korsett zurück und ist dann auch noch Dienstleister und das fühlt sich einfach schlecht an.

00:19:46: Dienstleisters für etwas was einem selber nutzen soll eigentlich?

00:19:49: Ja genau und wir sind natürlich Vertreter dieses Systemes.

00:19:53: deswegen was uns auch erst begegnet ist dass die gar nicht mit uns sprechen wollten.

00:19:57: ja also das war ein Nodisha der Fall.

00:20:02: Also hätten selbst Mitarbeiterinnen aus der Region, die den Kontakt hergestellt hat und auch die Gespräche immer geführt hat.

00:20:09: Und wir wollten auch mal aber zwar so ein absoluter Widerstand, dem wir erst langsam aufweichen können.

00:20:14: Das ist das was ich am Anfang meinte.

00:20:17: Man muss sich immer wieder bewusst machen wie sehr man Teil des Systems ist.

00:20:21: Auch wenn man das persönlich anders sieht.

00:20:23: ja natürlich bin ich Repräsentantin des Globalen Lawrence mit all diesen etablierten krassen Machtungleichheiten.

00:20:31: Das ist nun mal so, dazu muss ich stehen und ganz bewusst reflektieren und ganz bewusster gegenarbeiten.

00:20:39: Und auch da haben wir einfach sehr durch Wurz-Apple eine persönliche Beziehung aufgebaut und sind dann in das Gespräch gekommen.

00:20:48: Also was du mir vorhin gesagt hast, Salunto unterstützt ja damit eine weltwarte Bewegung mit dem Shift the Power?

00:20:58: Genau!

00:20:59: Also Macht ist ja ein Kernthema bei dir, ganz offensichtlich auch.

00:21:06: Welche Fragen hast du denn damit gemacht wenn ihr jetzt anders zusammenarbeitet mit dem Globalen Süden?

00:21:12: oder ich verstehe deine Arbeit ja so dass du sozusagen fast Vermittlerin bist zwischen den Geldgebern des globalen Nordens und den Personen, den Menschen im Globalen Syden wo das Geld dann eine Wirkung zeigt?

00:21:31: Genau, das sehe ich so als unsere Hauptaufgabe.

00:21:33: Da diese Vermittlungen in beide Richtungen lernen ist sozusagen gerade in Richtung auch des globalen Nordens notwendig.

00:21:44: und sagen wir mal was uns so begegnet ist wenn man alles offen hält und alles zulässt was auch eine reichhaltige Was für reichhaltige Ideen entstehen, auf die man so nicht gekommen wäre.

00:22:00: Also in Odisha zum Beispiel was uns da begegelt ist war eine selbst entwickelte Idee das Jugendliche, die sich vielleicht auch gar nicht unbedingt identifizieren können mit ihrer Herkunft.

00:22:18: ja also man wird ja konfrontiert wie man eigentlich Leben sollte als Jugendlicher in der heutigen Welt und sieht dann seine sozusagen... In diesem Fall waren es die Großeltern, wie auf einem anderen Planeten zu lebenscheinen von der Art.

00:22:36: Und haben dann angestoßen dass Jugendlichere ihre Großeldern und auch andere alte Menschen in den Dörfern interviewen um herauszufinden wie sie damals gelebt haben.

00:22:51: Da ist einfach was ganz Interessantes passiert, weil Jugendliche ein ganz anderes neues Verhältnis zu ihrer eigenen Kultur entwickelt haben und auch ganz praktische Dinge entstanden sind.

00:23:03: Ja also man hat über tureresiliente Pflanzen gelernt, über traditionelle Rezepte, über Annäro, über Anbauweisen... Und das andere Element, ganz vieles die.

00:23:12: dieses ganze Wissen war ja nicht aufgeschrieben und kodifiziert.

00:23:15: Das existiert ja nur in den Köpfen!

00:23:18: Wir haben das ich habe es auch gesehen sein extrem langes Dokument mit wahnsinnig viel traditionellen Wissen drin.

00:23:25: Was teilweise auch wieder aufgegriffen wurde, teils von der indischen Regierung was die Klima, die durchresistenten Pflanzen betrifft das andere Startgut wiederzugelassen wird, was dann natürlich auch in Zeiten von Klimawandel sehr große Wirkung haben kann und dass alles ist sozusagen aus dieser einen Idee entstanden, Ich würde jetzt mal behaupten, von außen nie als förderwürdig erachtet hätte.

00:23:53: Hätte man gedacht ja die sollen wir ein bisschen ihre Großeltern befragen aber eigentlich wollen wir was Ernsthaftes machen.

00:23:59: Es war halt nicht vorherzusehen was daraus alles sozusagen an wahnsinnig Wirkungsvollen Folgeninitiativen entstanden ist.

00:24:10: und jetzt nochmal wegen unserer Rolle was wir dann gemacht haben diese Initiative in Indien mit den Initiativen und Aktivistinnen in Benin, wo wir auch noch aktiv sind zentral Amerika verbunden haben.

00:24:27: Und im Prinzip ist überall das gleiche Problem.

00:24:30: Sprache ist nicht so sehr aufgeschrieben.

00:24:35: Es ist anderes Wissen was in den Köpfen herrscht und da war ein Rieseninteresse.

00:24:39: und jetzt gibt es einen sehr starken Austausch Zwischen diesen Regionen und moderne Technik macht es halt möglich, dass man sich von Französisch zu Spanisch zu zwei verschiedenen indischen Sprachen auch trotzdem austauschen kann.

00:24:55: Ja also wir stellen einfach diesen Zoom-Coll bereit mit den verschiedenen Dormager Funktionen.

00:24:58: Also das ist letztendlich was man nahe ist... ...was aber sehr gewertsätzt wird und offenbar bislang auch nicht passiert ist.

00:25:09: Das ist ein Beispiel für einen Thema dass sich die Menschen vor Ort selber belegt haben, dass das wirklich sinnvoll wie sie wäre und was bringen würde.

00:25:22: Und es hat noch den Nutzen im globalen Norden gehabt, weil gesagt ist, das ist auch nochmal eingeflossen in irgendwelche Pflanzenzüchtungen oder Gesandte.

00:25:31: Genau also dieses Wessen kann man natürlich jetzt eins zu eins übertragen in landwirtschaftliche Projekte.

00:25:37: Also genau daraus kann man dann sozusagen für traditionellere Projektansätze enormen Nutzen ziehen.

00:25:47: Ich würde gerne mal auf folgendes Thema kommen, weil ich las in einem Artikel dazu von euch das ihr sagt nachhandiger Wandel kann nicht von außen verordnet werden.

00:25:59: und ich würde auch sagen jetzt nochmal um die Parallel zu unternehmen zu ziehen Nachhandiger wandel kann auch in Unternehmen nicht verortet werden.

00:26:06: Er kann gemeinsam gestaltet werden würde ich sagen durch Beteiligung Und durch diese Beteillungen entsteht dann auch eine Identifikation damit und einen Empowerment oder ein Commitment dazu.

00:26:29: Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

00:26:31: Also das ist erst mal auch nur eine Annahme, dass der Wandel nicht von außen verordnet werden kann.

00:26:37: Jetzt hast Du eigentlich Beispiel genannt was selbst organisiert entstanden ist sozusagen und einen großen Nutzen gebracht hat.

00:26:48: Ja ich finde schon, dass man das eins zu eins auch aufs Unternehmen übertragen kann.

00:26:54: Und wir sind da auch so verschiedene Entwicklungswellen mitgeschwungen, sage ich jetzt mal ja von sehr klein zu größer und dann auch sozusagen doch so traditionell... Wir beiden Geschäftsführerin entscheiden alles und alle sind ja so happy in so einem spannenden Unternehmen zu arbeiten einfach sozusagen um die Motivation aus der Arbeit die Identifikation mit dem Unternehmen.

00:27:21: daran leidet, dass man nicht mitgestalten kann und auf der anderen Seite wir selbst immer mehr gemanagt haben.

00:27:30: Wir eigentlich auch so inhaltlich motiviert sind oder wirklich die inhaltliche Arbeit machen wollen und sind dann in so ein Prozess reingegangen Richtung mehr Kollegialität also ganz auch unterstützt bewusst einfach reflektiert Welche Bereiche müssten wir eigentlich gemeinsam entscheiden?

00:27:52: Was gibt es für Entscheidungstools, wie können wir das so gestalten dass wir jetzt nicht nur weil wir größer werden eine ganz typisch strukturierte Organisation werken mit Teams Teamleiter zwischen Hierarchie und Hierarchi obendrauf.

00:28:08: also zu sagen wenn man sich gar nicht Auskennt sage ich jetzt mal in den neuen Entwicklungen könnte man ja denken, jetzt müssen wir mal ein richtiges Unternehmen werden und die ganzen Prozesse organisieren und definieren.

00:28:19: Und Hierarchiestufen einführen.

00:28:21: Wir sind dann eben auf den Weg gegangen auch über la LUDE, dass wir halt reflektiert haben was passt denn zu uns?

00:28:27: Und sind dann zu diesen Kreisen gekommen wo Mitarbeiter in verschiedenen Kreisen an Themen arbeiten und das hat nochmal glaube ich zu einer viel höheren Identifikation mit dem Unternehmen geführt.

00:28:37: und als wir es eingeführt haben ... hat es auch einen wahnsinnigen Entwicklungsschub gegeben, weil einfach noch mal so viel neue Energie dazu kamen.

00:28:45: In Richtung was könnte man noch machen mit JoinQ?

00:28:48: Wo könnten wir noch ein Arbeit leisten?

00:28:50: Welche Auftraggeber könnten noch spannend sein?

00:28:53: Also man merkte richtig das sozusagen die ganze Kreativität des Mitdenkens aus den Mitarbeitern heraus nochmal wahnsinnig viel Positives auf freigesetzt hat und ich glaube ganz entscheidend war dass eben nicht nur mehr Verantwortung gegeben haben, sondern auch eben Entscheidungen wirklich getroffen werden durften.

00:29:14: Ja.

00:29:15: Okay das ist jetzt nochmal ein interessanter Aspekt also eines Kreise zu bilden die zusammengesetzt werden aus den Menschen die an dem Thema Mitarbeiter sind.

00:29:25: Ist aber die Frage welchen Handlungsspielraum bekommen die Kreise?

00:29:28: Also wie entscheidungsfähig sind sie?

00:29:31: Wie viele Entscheidungskompetenzen bekommen Sie?

00:29:33: und wo liegt die Verantwortung?

00:29:35: dass mir vorgespräch immer auch gesagt, das dich beschäftigt.

00:29:39: Was ist wenn Verantwortung und Entscheidung auseinanderfällt?

00:29:42: Und wie klar ist es eigentlich auch ausgedrückt?

00:29:46: Wie ist es denn bei euch jetzt im Unternehmen?

00:29:48: Ist Verantwortung und Entscheidungen in den Kreisen zusammengeführt so dass sie die Kreise tragen die Verantwortung und haben auch die Entscheidungskompetenz

00:29:58: Ja, und wir sind aber auch den Weg.

00:30:00: Und ich würde auch noch mal die Konsequenz mit reinbringen.

00:30:02: Also sozusagen es reicht nicht nur die Verantwortung seiner Entscheidung treffen zu dürfen sondern man muss auch die jenige Gruppe sein, die ja dann auch mit der KonseQUENZ leben muss.

00:30:14: Ja also letztendlich hat vieles natürlich eine finanzielle KonseQuENCE Und insofern glaube ich, ist einfach wichtig da auch einen gewissen Rahmen vorzugeben.

00:30:29: Man kann jetzt nicht sozusagen natürlich die Gehälter ins Unendliche hochsetzen.

00:30:34: Wobei letztendlich würden dann alle irgendwann die Konsequenzen spürbar hat, wenn jemand Lust macht.

00:30:39: Ich glaube was sich über die Jahre entwickelt hat war dass wir so ein bisschen... also wir sind ja sehr idealistisch reingegangen Auch so okay wir dürfen jetzt gar nicht mehr hierarchisch sein und ich erinnere auch noch eine Zeit wo ich dann mich nicht mehr getraut habe, was zu sagen.

00:30:54: Weil ich dachte, wenn ich jetzt etwas sage, dann sag' ich's ja als Chefin und das darf ich da nicht.

00:30:57: Also ist auch so ein starker Lernprozess.

00:31:01: Wir haben glaube ich wieder eine entspannte Haltung zur Hierarchie entwickelt – auch alle!

00:31:05: Und weil wir gelernt haben….

00:31:07: Wenn die klar ist, also wenn es ausgesprochen ist dass jemand denn auch alleine entscheidet und dass es jemand in einer hierarchischen Position ist, dann ist es auch in Ordnung, was für Frustration führt ist dieses Unsichtbare ja dieses unklare.

00:31:25: man denkt, man entscheidet in der Gruppe und dann gibt es doch irgendwo noch ein.

00:31:29: Ja die beiden gehen mal auf den Berg und dann entscheiden sie.

00:31:31: also Christian und ich wir gehen häufig zusammen um uns so richtig... Inhaltlich auf neue Ideen zu bringen gehen wir häufig zusammen wandern und das war immer so ein bisschen schreckgespenster Mitarbeiter.

00:31:42: Oh nein!

00:31:42: Die beiden gehen wieder wandern.

00:31:44: Dann ist alles wieder anders.

00:31:47: Und damit will ich sagen Es macht ja auch Freude zu entscheiden und ich habe sozusagen die Selbstbewusstsein.

00:31:57: Ich bin immer noch die Chefin, ich darf auch entscheiden und stehe auf dazu gewisse Dinge zu entscheiden.

00:32:02: aber es wird jetzt einfach klar gesagt das ist das was wir entscheiden.

00:32:07: andere Dinge entscheiden ... entscheidet die Gruppe, ja.

00:32:10: Es

00:32:11: ist jetzt eigentlich wieder super nahe, aber da hinzukommen... ... war nicht so leicht, ja?

00:32:15: Also Hierarchie ist in Ordnung wenn sie ... ... transportlich und klar kommuniziert

00:32:19: ist.".

00:32:19: Ja.

00:32:20: Noch weiter von entfernt Hirashi zu verteufeln ... ... was er dort schon Vorteile hat.

00:32:26: Ist einfach klar zu vereinbaren welche Verantwortung ... ... der Hirashi liegt und welcher in den Teams liegen ... ... halte ich auch für sehr wesentlich.

00:32:35: Das hat ja viel mit Vertrauen zu tun, so ein Weg zu gehen.

00:32:39: Einerseits die Kreise... ...mit diesen entscheidenden Kompetenzen auszustatten oder auch jetzt noch bei Joyounto den Ökosystem vor Ort, die Entscheidungsfreiheit zu lassen wie sie das Geld verwenden.

00:32:54: Was also könnte dich persönlich fragen?

00:32:57: Wie ging es dir damit den Teams und den Kreisen dann zu vertrauen in dem was Sie entscheiden?

00:33:03: Und welche Erfahrungen machst du mit JoyouNTO Bezüglich des Vertrauens des globalen Nordens mit dem Ökosystem im Globalen Süden.

00:33:13: Ja, also ich würde sagen macht Verlagerung seine permanente Übung gegen alte Reflexe.

00:33:20: auf jeden Fall habe ich eine.

00:33:25: häufig merke ich deinem.

00:33:27: allererster Gedanke ist ah!

00:33:28: Ich würde das jetzt aber so und so machen ja

00:33:31: sozusagen

00:33:31: jetzt mal aufs Team bezogen.

00:33:34: Ich denke, das wäre so und dann werke ich auch immer durchatmen weil man kann es auch anders machen.

00:33:39: Und es hat sicherlich und wurde ja besprochen.

00:33:45: Ja also wirklich wichtig diese Mindset Arbeit mal wieder sozusagen einen Schritt raus zu machen und sich zu fragen warum denke ich dass denn jetzt so schnell?

00:33:54: Dass ich aber doch die bessere Antwort hätte.

00:33:56: und ähnlich gilt es auch mit Jojuntu.

00:34:00: Das sind wir auch sehr am Anfang sehr streng mit uns angegangen bis zu Ende gedacht, kann man sich herfragen.

00:34:07: Darf man jetzt überhaupt noch einen übergreifenden Sinn definieren?

00:34:11: Kann man sagen, man arbeitet für sozial-ökologische Transformationen oder ist das dann auch vorgegeben?

00:34:17: Muss man es ganz offen lassen?

00:34:18: aber was ist denn da wenn es ja auf einmal aus marginalisierende Gedanken transportiert werden durch Menschen mit denen man arbeitet und Ich glaube allein, dass man das tut.

00:34:37: Das immer wieder in Frage zu stellen wie weit lässt man es offen?

00:34:43: und wenn man denkt ach nee aber das müssen wir jetzt schon selber definieren warum man das denkt.

00:34:49: also ein ganz einfaches Beispiel war Wir haben dann wichtig ist natürlich fundraising und insofern ist die Social Media Campaign extrem wichtig.

00:35:02: Auch die machen wir jetzt gemeinsam mit jeweils zwei drei Leuten aus den drei Ökosystemen.

00:35:10: Also jeder trägt bei und dann war irgendwann die Frage, aber was ist natürlich unsere Seite?

00:35:16: Dann war die Frage okay wer darf denn jetzt posten brauchen?

00:35:21: müssen wir dann?

00:35:22: und die automatische Haltung war ja genau einer von uns ... hier in München muss noch mal drauf gucken und dann so stopp, warum denn wir?

00:35:31: Und dann... Ah ja okay.

00:35:34: Das dahinter liegende ist nicht schlecht ein Vier-Augen-Prinzip.

00:35:37: Ja immer so eine gewisse Kontrolle zu haben kann die Sachen besser machen aber warum müssen wir das sein?

00:35:42: Und letztendlich lange Rede kurzer Sinn war die Einigung bevor gepostet wird guckt nochmal jemand darauf aber irgendjemand aus dem Ökosystem aus der ganzen Gruppe und nicht unbedingt jemand in Münchner.

00:35:56: Ich sozusagen, es ist nicht alles der alte Reflex.

00:36:00: Ja wie ich sagte den alten Reflex wegüben die alten Refleks sind ja zum Teil gut.

00:36:06: nur man muss sich im Plan sein was daran überholt ist und was bewahrenswert und wie man's dann anpasst.

00:36:14: Du hast jetzt alte Reflekte zwei Rollen beschrieben nämlich deine eigenen.

00:36:21: Darf ich eigentlich noch entscheiden?

00:36:23: Oder darf ich jetzt da reingehen oder nicht.

00:36:24: Du hast aber auch gerade beschrieben, wenn ich das richtig verstanden habe dass die Beteiligten in den Ökosystemen und globalen Süden sich auch selbst gefragt haben dürfen wir jetzt dem Post selber raus schicken oder muss halt eben noch hier im Norden vermeintlich immer noch mit Macht ausgestattet dann doch nochmal drauf gucken.

00:36:47: Aber war es so ein Zögern bei den Menschen selbst Ob es jetzt wirklich diese Verantwortung und diese Macht haben?

00:36:54: Und das einfach tun dürfen.

00:36:56: Das habe ich nicht so gespürt, dass ist sehr pragmatisch immer im Singen der Sache, der Dialog da ist eher, dass es von uns stärker implizit also sozusagen angenommen wird, dass wir diese Macht sozusagen die Machtungleichheit immer noch austrahlen.

00:37:16: Ich glaube... Ja, in dem Fall kam es von uns dieses nochmal Einhaken.

00:37:21: Eigentlich müsste das nicht von uns freigegeben werden sondern einfach irgendjemand.

00:37:26: Dieses sehr trittische und abwahrtende uns gegenüber war vor allem am Anfang als wir dann erstmal so diese gute Zusammenarbeit etabliert hatten also diese Verbindung da war und so buntu.

00:37:41: seitdem spür ich wenig Was du impliziert ist, man würde sich selber zurücknehmen.

00:37:51: Im globalen Südenumand schon weiß der Counterpart erwartet das und sowas spür ich zum Glück gar nicht.

00:37:56: Ja so ist es ein sehr gutes Selbstbewusstsein da.

00:38:00: Okay jetzt hast du gerade nochmal Obund angesprochen also das Miteinander und das Thema Menschlichkeit dabei.

00:38:08: Man könnte ja vielleicht denken Das ist schön, das Hund wunderbar, das berührt einen wenn man diese Haltung hört.

00:38:16: Wenn es aber jetzt wirklich schwierig wird, wenn Krisen aufkommen und wir leben ja gerade in Zeiten die sehr unsicher sind durch Kriege, durch unsichere Wirtschaftslagen.

00:38:29: Was passiert denn dann mit der Haltung?

00:38:31: Ist das Thema Menschlichkeit immer noch da oder wird das plötzlich?

00:38:39: vielleicht Tritt es in den Hintergrund und was anderes Aktionistisches tritt dann vielleicht wieder im Vordergrund?

00:38:46: Was ist da deine Erfahrung?

00:38:48: Ja, meine Erfahrung hat sich gewandelt über die Jahre.

00:38:55: Es ist auch in deinem Prozess.

00:38:57: wir sind sehr harmonisch und natürlich hatten wir schon immer Probleme.

00:39:08: Lange haben wir das versucht so zu lösen, die mir dann halt einfach noch besonders nett zu uns waren als ob man es damit heilen könnte.

00:39:18: Das Schwierige irgendwie überlagern und aber letztendlich wenn Situationen unangenehm sind, dann ist es einfach auch gesehen.

00:39:26: also reicht es nicht immer netter zu werden.

00:39:27: Dann reicht's einfach nur ehrlich zu sein.

00:39:29: und wir hatten da eine schwierige Situation wo Wir gingen um Verabschiedung von Mitarbeitern und dann mussten wir irgendwann die Informationssysteme zu machen.

00:39:46: Ich erinnere noch auf die Besprechungen, wo wir versucht haben das mit allen möglichen nachvollziehbaren Gründen zu erklären und so sehr nett und freundlich und da war einfach die Stimmung auf dem Nullpunkt.

00:39:59: Und es machte überhaupt keinen Sinn, so zu tun als ob man jetzt weiter irgendwas... Man sah schon der nächste Gesprächspunkt ist das und da hätte man jetzt sagen können so, jetzt haben wir's besprochen, jetzt gehen wir über und dann habe ich gemerkt, bringt nichts.

00:40:11: Ich bin irgendwie gesagt, aber ich wollte nur mal sagen Es fühlt sich jetzt einfach glaube ich für alle scheiße an und kann nicht verstehen, es ist irgendwie, man ist ausgeschlossen Das Gefühl is schlecht auch wenn es Sinn macht und was weiß ich Eine unangenehme.

00:40:30: Und das einfach einmal anzuerkennen, dass zum Miteinander auch sich schlecht fühlen gehört.

00:40:41: und damit meine ich jetzt nicht dieses unreflektierte Ich lasse jetzt mal eine ganze schlechte Laune raus ja und das dann authentisch zu nennen sondern Das zu spüren und dann zu verbalisieren was gerade passiert Ja und dann so sagen Jetzt läuft es irgendwie echt schlecht.

00:41:00: Also sozusagen den, in der Verbundenheit zu merken.

00:41:04: Erstens mal hier entsteht gerade eine Stimmung die kippt Menschen sind betroffen weil sie jetzt merken okay wir verabschieden uns gerade von einer Person das heißt aber auch Die Person hat keinen Zugang mehr zu unseren kommunikativen Teams den Servern Mail was es sein mag.

00:41:22: oder ist jetzt wirklich sozusagen die konkrete Handlung die wir tun und zu trennen Ja, das fühlte ich ganz sicher dann nicht gut an.

00:41:33: und jetzt könnte man sagen naja im Sinne von es muss halt getan werden gehört einfach dazu.

00:41:39: Und jetzt gehen wir weiter zum nächsten Punkt hilft ja nichts.

00:41:44: aber was du beschreibst ist einfach das erstmal anzuerkennen dass in dem Fall da ja auch ein Abschiedsprozess ist und dass ein anderes Gefühl gerade im Raum ist was die Themen überlagert.

00:41:58: genau Mein Eindruck ist, dass gerade wenn man halt über viele Jahre miteinander arbeitet.

00:42:04: Dass sich da vieles und auch wenn man immer wieder Feedback macht und so, dass sich da einfach vieles ansammelt fast wie in einer langjährigen Beziehung ja?

00:42:13: Und es ist halt da und das wird immer schwieriger zu sagen, das so zu überspielen deswegen sozusagen unangenehmes Aushalten gemeinsam.

00:42:26: Das ist wichtig damit dann... Man auch wieder so diese positive Energie gemeinsam spüren kann, sonst ist es eine Übertünchung und unehrlich.

00:42:35: Ja sehr schön.

00:42:39: Machst du beobachtungen was Thema Unsicherheit, Umgang mit Unsicherkeit in der Entwicklungszusammenarbeit angeht?

00:42:46: Und wie weit ist da dann auch gelingt menschlich zu bleiben?

00:42:56: Ich glaube das ist eine sehr individuelle Sache.

00:42:58: meine Beobachtung ist dass das ein extrem anspruchsvolles Feld ist Nicht nur inhaltlich, auch irgendwie viele Sprachen methodisch.

00:43:09: und dann noch sozusagen ist der äußere Druck immer so hoch.

00:43:12: Und auch gerade jetzt weltweit die Budgets schrumpfen für Entwicklungszusammenarbeit.

00:43:16: also es wird halt immer schwieriger und strengen viel auf wenige Stellen.

00:43:22: Also meinen Eindruck ist das sehr... Die Arbeitsbedingungen sind eigentlich ähnlich wie in einem kapitalistischen Umfeldwienern Managementberatung.

00:43:34: Aber zusätzlich ist es noch so, dass man ja eigentlich viel was Gutes... also sozusagen Ja, eigentlich was Gtes tut und nach außen hin hier eigentlich nochmal schön und anders sein müsste.

00:43:49: Ich glaube das ist sehr verunsichert Und ich glaube da passiert auch viel.

00:43:52: Also ich lese ein bisschen So Blogs von ehemaligen Mitarbeitern aus diesen Organisationen jetzt freigesetzt wurden.

00:43:59: Ich glaube der tut sich viel an Mein-Zeitarbeit, das ist jetzt zu die individuelle Ebene.

00:44:06: Und auf der institutionellen Ebene denke ich tut sich auch viel.

00:44:10: also es geht viel Richtung Beschäftigung mit Decolonialisierung eigene Rollen und aber natürlich auch noch stärker in Richtung Effizienz weniger Mittel wo setzen wir Prioritäten?

00:44:25: Also... getrieben von unterschiedlichen Notwendigkeiten.

00:44:32: Und da passiert sehr viel und das kann auch wieder unsicher machen, also es ist ein Anspruchsfeld würde ich mal sagen.

00:44:38: ja wo man glaube ich am besten klar kommt immer einfach viel auch an sich arbeitet.

00:44:44: Ja sich immer auch wieder fragt möchte ich da Teil des Systems sein?

00:44:47: Wohin führt das?

00:44:49: Gibt's andere Wege?

00:44:52: Ich weiß jetzt nicht wie groß Jayunto ist oder wie groß die Bewegung shift the power insgesamt?

00:44:57: Shift

00:44:58: The Power ist sehr groß.

00:44:59: doch also das viel Organisationen die daran mitwirken.

00:45:02: Ja, mir würde interessieren wie dieser Paradigmenwechsel der damit stattfindet in einer Machtschallagung im globalen Süden?

00:45:13: Wie weit ist er schon etabliert und oder was würdest du als Stolpersteine sehen auf dem Weg dorthin und was wären dementsprechend auch Empfehlungen um das gut hinzubekommen und vielleicht noch größer werden zu lassen als es heute ist.

00:45:33: Ja, wenn man das so einfach wüsste.

00:45:36: Ich glaube um es größer werden zu lassen muss man einfach... Es müsste einfach mehr gemacht werden also sozusagen die... Das kann ich jetzt nicht drauf faktisch machen dass du uns keine Ahnung.

00:46:00: Also so dieses ganze Rumpf-Rumpfkonzeptionalisieren, wie wäre es denn?

00:46:06: Und dann gerade auch in der staatlichen Entwicklung zusammenarbeit wird ja viel da versucht in diese Richtung zu arbeiten.

00:46:12: Aber letztendlich die Organisationen vor Ort gibt es Es gibt die Mechanismen.

00:46:18: Also letztendling ist das eine Frage von Reinspringen oder nicht.

00:46:24: loslassen machen Und sich selber als Institutionen und Personen möglichst rausziehen.

00:46:33: Nicht denken, ich will jetzt helfen... ...und sich dann so selber in den Vordergrund stellen sondern... ...reinspringen mit Geld, mit finanzieren aber möglichst sozusagen realisieren.

00:46:47: okay ich lebe hier in meinem Umfeld Ich muss nicht vor Ort irgendwie mitlösen und meine Ideen da reinpflanzen.

00:46:56: Stolperstein Ich glaube, ja es ist wirklich schwierig.

00:47:02: Ich denke wenn man sich immer wieder vor Augen führt was das wie die Machtbeziehung in der Welt aufgezogen sind wo man selber ist und warum auch wenn man sozusagen persönlich anders darüber denkt was das so zu sagen wie das wahrgenommen wird.

00:47:19: also nochmal ein anderes vielleicht einfacheres Beispiel aus der Firma.

00:47:23: ich bin mit den Mitarbeitern teils befreundet aber letztendlich ... bin ich ja auch Chefin, also ganz einfach zu sagen... ..."Okay jetzt rede ich als Chefin.

00:47:32: Jetzt rede ich jetzt

00:47:33: Freundin.".

00:47:36: Die eigene Rolle klar haben und sich immer wieder bewusst sein wenn man das so viel auf Pau nimmt hier in Deutschland.

00:47:44: Also okay das Einzige ist Ich bin kein Mann aber ansonsten bin ich da ganz im Zentrum der Macht und erfülle eigentlich alle Kategorien die mir Macht ermöglichen um das immer wieder zu reflektieren dass zu antizipieren, wie das wahrgenommen wird und was das bedeutet für die Personen mit denen ich zusammen arbeite.

00:48:04: Wenn man das auf Organisationen übertragen würde, ich glaube, das würde uns auch sehr helfen um Schiftepower umzusetzen.

00:48:11: Ja... Ich habe mir ja vor paar Jahren begonnen ungefähr kurz von mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen schon fünfzehn Jahre mittlerweile Und es geht mir oder uns auch darum Menschen auch in Organisationen als Gestalter ernst zu nehmen.

00:48:31: Und, als ich damals darüber gesprochen hatte, auch im Freundeskreis mehr Verantwortung bei Mitarbeitungen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Mitarbeiten haben manche gesagt das ist doch eine Utopiedie, die du da beschreibst.

00:48:43: Das kann doch gar nicht gelingen!

00:48:44: Also, da waren viele Denkmuster dahinter wie das ist.

00:48:48: jetzt sagen Glaubenssätze.

00:48:50: Organisationen funktionieren nicht, Organisationen... Nicht so, sie sind iratisch.

00:48:55: Mittlerweile gibt es aber ja viele Beispiele des Gelingens, dass das eben auch geht.

00:49:02: Und mich traubt so ein bisschen um... Was können wir denn tun?

00:49:06: Um uns an dem Gelingenden auszurichten sozusagen, sodass auch so einen Bewegung wie Shift of Power oder Giantour halt eben noch größer wird, sodasse auch noch weitere Geberorganisationen sich einlassen den Klub waren sie mehr gestaltung macht zu geben oder das an mehr Unternehmer sich einlassen, ihre Mitarbeitung wirklich als gestalter ernst zu nehmen.

00:49:33: Also vielleicht ist eingedankt dabei über das gelingen dabei zu sprechen.

00:49:38: Klar das ist ja das was letztendlich alle wollen.

00:49:40: also jeder möchte ja dass das zu einem gelingen kommt.

00:49:44: und es ist auch so der typische unternehmerspieg dass man seinen impact erreicht seine ziele.

00:49:51: Wenn man dann die Argumentationen geht, es ist doch viel einfacher Dinge zu erreichen.

00:49:59: Wenn derjenige entscheidet, der näher dran sitzt, ist er viel effizienter.

00:50:05: Die Struktur, die ich außen drum rumbauere, ist viel kleiner und auch noch deutlich langfristiger weil ich eben nicht von außen rein gehe oder wieder raus sondern als Person, die vor Ort lebe, ich lieb halt da.

00:50:18: Es ist automatisch nachhaltig.

00:50:22: Vielleicht ist das auch ein Weg, ja.

00:50:23: Also auch da glaube ich braucht man wieder diese Brückenfunktionen.

00:50:26: Ich glaube wir wollen das gleiche und reden immer das Gleiche aber wenn es so unterschiedliche Sprache und damit meine ich auf das auch anders also vom dritten Sektor gegenüber der Unternehmenswelt die heute wahnsinnige Vorbehaltung vorbehalte, dass man da eigentlich Effizienz als böswillige Unterstellung vermutet Aber letztendlich die Zielerreichung als solche, dass man einfach mit möglichst wenig Mittel zu einem guten Ergebnis kommen möchte.

00:50:53: Das ist eigentlich ein gemeinsamer kleine Nenner auf den man sich einigen könnte.

00:50:57: Ja

00:51:04: mehr am eigentlichen Ziel ausrichten.

00:51:09: Da kann man die Frage stellen jetzt bezogen auf Unternehmen inwieweit wissen die Mitarbeiter eigentlich was das übergeordnete Ziel ist?

00:51:19: Was die übergeordneten Strategie ist wie klar ist sie auch definiert.

00:51:24: Also Kooperation, Zusammenarbeit kann ja eh nur gelingen wenn man auf ein gemeinsames Zähn hinarbeitet.

00:51:30: Wenn man auch in einem gemeinsames Ergebnis erreichen möchte und hier unklare das ist.

00:51:36: Ich schwamm mein Geheimnis ist wie je weniger gut es im Unternehmen kommuniziert ist umso weniger ist ja auch die Ausrichtung an einen gemeinsamen Ergebnis möglich

00:51:47: Auf jeden Fall was natürlich dafür spricht solche Ziele auch gemeinsam zu arbeiten.

00:51:52: also gerade wenn es so ein bisschen länger tiefgehender sein soll, also wenn man sich sozusagen wirklich die langfristigen Thiele setzt.

00:52:03: Gerade mit so einem impactgetriebenen Unternehmen zu welchem Wandel wollen wir beitragen und das dann aber auch runterzubrechen?

00:52:10: Was heißt es jetzt fürs nächste Jahr?

00:52:12: Also je mehr ich glaube... Ich meine klar unser Unternehmen ist nicht so groß.

00:52:16: Es ist natürlich leichter zu organisieren mit zehn Leuten irgendwo hinzufahren als zu sagen Aber aus Prozesse kann man auch mit größeren Unternehmen so gestalten.

00:52:24: Es ist wieder dieses Gefühl, das können wir uns nicht leisten.

00:52:28: Das ist ja so wahnsinnig aufwendig aber es trägt weiter und länger und letztendlich führt es besser zum Ziel.

00:52:36: und dann ist man auch bei der Effizienz, die dadurch eher gegeben ist als etwas von oben vorzugeben und dann gehen die Leute weg.

00:52:46: Ist ja auch Wahnsinnig!

00:52:48: Ich hatte Albtraum, Leute zu verlieren oder wieder neue zu suchen... Also dieses Thema Mitarbeiter-Motivation ist ja wahnsinnig wichtig für den Unternehmenserfolg.

00:52:57: Und deswegen kann man das gar nicht hoch genug bewerten, dass den Raum des Arbeitens und der Mitbestimmung so zu gestalten, dass man sich als Mitarbeiter in wirklich wohlführenden auch tatsächlich beitragen können.

00:53:14: Es ist glaube ich kein nice to have, sondern eine Grundvoraussetzung dafür, dass das Unternehmen gut

00:53:18: geht.".

00:53:19: Auch wirtschaftlich, ja.

00:53:20: Nicht nur von der atmosphärischen Unternehmen her!

00:53:25: Ja da wünschen wir beide Nikken... Du sprichst es aus, ich nicke dazu und in letzter Zeit kommen dann Stimmen hoch, naja es gibt auch andere Beispiele von autokratischem Managern deren Unternehmen auch erfolgreich sind.

00:53:42: Ja, klar.

00:53:43: Also es gibt auch immer das Gegenbeispiel aber man weiß auch nicht wie was zu sagen was die Kosten sind ja und Wie ja Die persönlichen individuellen kosten und was auch sozusagen dann langfristig passiert mit diesen Unternehmen Also wie sehr der unter effekt tragen kann.

00:54:06: also ich fand dieser einen ansatz von Jojunto wirklich sehr spannend.

00:54:12: Das was du gerade jetzt von beschrieben hast auf euer Unternehmen, dass sie gemeinsam auch über Strategien sprecht.

00:54:17: Findest ja auch in den Entwicklungsprojekten dann statt wie das schon beschrieben hat, dass die Ökosysteme im Süden gemeinsam mit dem Geber im Norden die Konzepte erarbeiten.

00:54:30: Dass es halt nicht nur vom Norden runter kommt also das ist wirklich sind tolle Ansätze.

00:54:39: ich kannte das bisher so noch nicht.

00:54:42: Von daher vielen Dank für diese Einblicke.

00:54:48: Wenn ich frage, was weißt du heute?

00:54:51: Was du dir gewünscht hättest früher schon gewusst zu haben?

00:54:55: also Welchen Rat würdest du dir deinem Frühjahr selbst geben wollen?

00:55:02: Ach wie schön.

00:55:02: ja Ich glaube das ist ein ganz einfacher Spruch glaub an dich.

00:55:11: Also dieses Die Selbstwirksamkeit hochdesign kann.

00:55:19: Wenn man es probiert und nicht akzeptiert, dass das nicht machbar scheint und erst recht wenn man es eben nicht verbissen und verkrampft mit so einem Leistungsdenken macht sondern aus der Freude an der Sache heraus und der Gemeinsamkeit mit anderen Menschen also wie schön das ist und wie weit das führt Was man da so alles Hätte ich gut schon als deines Kind hat mir dann halt den Facher aus Tansania im Wohnzimmer aber trotzdem wie welche Winkel der Welt ich so komme was sich für Begegnungen haben darf, hätte ich damals nicht gedacht.

00:56:07: Und dieses Glaube an dich wenn man das überträgt auf Alles ist möglich.

00:56:14: also wenn wir das alle ein bisschen denken würden auch Schiff der Power ist möglich.

00:56:18: ja also fließen lassen ausprobieren Vertrauen, ja vertrauen in sich um die zukunft das würde ich Hätte ich mir damals gewünscht mir selbst sozusagen.

00:56:29: Ich meine es hat sich entwickelt und ich glaube ich würde uns allen auch wünschen.

00:56:32: Ich glaube dass ist ein weg Um irgendwie mit diesen ganzen problemen umzugehen.

00:56:37: Ja das wissen ist gemeinsam wird sich wird sich da Wenn überhaupt dann gemeinsam und im vertrauen darauf dass Es machbar ist.

00:56:50: Das ist doch ein sehr schönes Statement und ich glaube, das würde ich gerne einfach so stehen lassen wollen als Statement für den Podcast.

00:57:01: Vielen Dank.

00:57:02: Sehr gern die Christoph!

00:57:03: Sehr spannend mit dir zu sprechen.

00:57:07: Alles Gute.

00:57:08: Danke

00:57:08: schön.

00:57:16: Schön dass ihr diese Folge bis zum Ende gehört habt.

00:57:19: Ich muss sagen, ich war sehr begeistert, und dem Ansatz Shift the Power gehört habe.

00:57:26: Es ist ein so tolles Beispiel dafür, wie Menschen wirklich zu gestalzern werden.

00:57:31: Und darum soll es ja gehen in diesem Podcast.

00:57:34: Ich finde Christina hat durch ihre Beispiele sehr persönlich verdeutlicht das Macht- und Verantwortung bewusst ausgehandelt und gestaltet werden kann.

00:57:44: Häufig folgen wir einfach unseren Prägungen, dass Macht in der Hierarchie verortet wird.

00:57:49: Das Beispiel von Shift the power hat es schön gezeigt, dass dies nicht notwendigerweise so sein muss.

00:57:56: Auch die Philosophie von Obuntu berührt mich sehr.

00:57:59: Die Sätze wie ein Mensch ist ein Mensch durch andere Menschen oder ich bin weil wir sind.

00:58:09: Diese Philosophier erinnert mich nochmals daran Dass wir auch im professionellen Miteinander das Thema Menschlichkeit nicht aus den Augen verlieren sollten.

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